Wo der manuelle Ansatz an Grenzen stößt
- Der Nachschub richtet sich danach, was eine Mannschaft den Hang hinauf tragen kann – nicht danach, was die Baustelle braucht.
- Eine Stunde Serpentine und zehn Minuten Luftlinie sind dieselben zwei Orte.
- Ein gecharterter Hubschrauber wird für ganze Tage gebucht und vom Wetter gestrichen.
- Eine Ladung, die zu klein für einen Charterflug ist, wartet auf den nächsten Lkw.
So läuft der unbemannte Arbeitsablauf
Last am Straßenende aufnehmen
Ein Multirotor-Frachtfluggerät übernimmt die Ladung direkt dort, wo das Fahrzeug hält: Der AT-MTR50 trägt 50 kg zulässig, der AT-MTR120 120 kg und der AT-MTR150 150 kg.
Auf die andere Seite des Grats
Wenn die Strecke entscheidet statt des Gewichts, überbrückt ein hybrid-elektrischer VTOL Hin- und Rückflug mit einer Energieladung; der AT-G190 führt zwei Laststationen am Rumpf, sodass Hinladung und Rückprobe in einem Einsatz fliegen.
Die Verbindung über dem Gelände halten
Grate blockieren die Sichtverbindung auf beiden Seiten; Steuerung und Video werden deshalb auf die tatsächlich geflogene Route ausgelegt, nicht auf ebenes Gelände.
Von einem Platz aus fliegen
Geflogen wird von einer handgehaltenen Bodenstation, die Video und Telemetrie auf einem Bildschirm zeigt – eine Zweiermannschaft braucht dafür kein zusätzliches Pilotenteam.
Häufige Fragen
Wie viel schafft ein Fluggerät den Hang hinauf?
Entscheidend ist der Hin- und Rückflug, nicht die Höhe des Berges. Die Frachtlinie ist von 50 kg bis 150 kg zulässig ausgelegt; Last, Akku und Reserve werden gemeinsam auf die tatsächlich geflogene Route gerechnet.
Ist eine vorbereitete Startbahn nötig?
Nein. Die Multirotor starten auf einer ebenen Fläche am Straßenende, der Hybrid-VTOL startet und landet senkrecht; Abflugort ist, wo ein Fahrzeug halten kann.
Was passiert bei schlechtem Wetter?
Der Flug entfällt und die Ladung bleibt, wo sie ist – deshalb rechnet man den Einsatz gegen Wetterfenster und ersetzt damit nicht dauerhaft den Lkw.
