Inspektion von Industrieanlagen und Rohrleitungen mit UGV und UAV

Zwei verschiedene Probleme heißen Inspektion. Das eine ist ein Sensor, der zu einem bestimmten Punkt gebracht werden muss — das passt zu einem Bodenfahrzeug. Das andere ist eine Oberfläche, die aus mehreren Winkeln erfasst werden muss — das passt zu einem Luftfahrzeug.

Wo der manuelle Ansatz an Grenzen stößt

  • Zwei verschiedene Aufgaben heißen Inspektion: ein Sensor, der einen Punkt erreichen muss, und eine Fläche, die aus mehreren Winkeln zu sehen ist.
  • Gerüst, Genehmigungen und Verfahren für enge Räume können mehr kosten als die Inspektion selbst.
  • Dieselbe Prüfung in jeder Kampagne zu wiederholen ist schwer zu rechtfertigen, wenn die Anfahrt die Kosten dominiert.
  • Werkswege sind für Radfahrzeuge meist ungeeignet, und Rohrleitungen liegen selten an einer Straße.

So läuft der unbemannte Arbeitsablauf

  1. Schritt 1

    Den Sensor mit einem UGV zum Punkt bringen

    Ein Kettenfahrzeug bringt das Messgerät zum Messpunkt — mit Nutzlastklassen ab 30 kg, auf Werkswegen und entlang von Rohrkorridoren.

    Unbemannte Bodenfahrzeuge →
  2. Schritt 2

    Das Gelände so durchqueren, wie es ist

    Grabenquerung und Steigfähigkeit zählen auf Werkswegen mehr als Straßengeschwindigkeit; deshalb wird das Raupenfahrwerk spezifiziert und kein Radfahrwerk.

    Unbemannte Bodenfahrzeuge →
  3. Schritt 3

    Für alles darüber schweben

    Bauwerke, Behälterwände und alles oberhalb der Zufahrt deckt ein schwebendes Fluggerät mit derselben Bildgebungsnutzlast ab.

    Multirotor-UAV →
  4. Schritt 4

    Zustand dokumentieren, nicht nur Bilder

    Thermische und optische Bildgebung an einer stabilisierten Halterung liefert zwischen Kampagnen vergleichbare Aufzeichnungen — daraus wird aus einer Aufnahme eine Instandhaltungshistorie.

    Gimbals und Kameras →

Geeignete Ausrüstung

D50 Tracked Unmanned Ground Vehicle — Unbemannte Bodenfahrzeuge

D50 Tracked Unmanned Ground Vehicle

Unbemannte Bodenfahrzeuge

Leergewicht50 kg
Reichweite≥10 km
Vollständige Spezifikationen →
D100 Tracked Unmanned Ground Vehicle — Unbemannte Bodenfahrzeuge

D100 Tracked Unmanned Ground Vehicle

Unbemannte Bodenfahrzeuge

Maximale Nutzlast80 kg
Höchstgeschwindigkeit10 km/h
Flugdauer180 min
Reichweite~25 km (no load) / ~10 km (loaded)
Vollständige Spezifikationen →
D200 Heavy-Load Tracked Unmanned Ground Vehicle — Unbemannte Bodenfahrzeuge

D200 Heavy-Load Tracked Unmanned Ground Vehicle

Unbemannte Bodenfahrzeuge

Leergewicht150 kg
Batteriefach500 × 250 × 220 mm
Reichweite≥10 km
Vollständige Spezifikationen →
ZT30 Four-Sensor — Gimbals und Kameras

ZT30 Four-Sensor

Gimbals und Kameras

Sensoren4K 30x optical zoom, 640 x 512 thermal, laser rangefinder, 2K wide-angle
Wärmebildkamera640 x 512, 19 mm focal length, 30 fps
Laserentfernungsmesser1,200 m
Zoom30x optical, 180x hybrid
Vollständige Spezifikationen →

Verwendete Gerätekategorien

Unbemannte Bodenfahrzeuge · Multirotor-UAV · Gimbals und Kameras

Häufige Fragen

UGV oder UAV für die Inspektion?

Bodenfahrzeug, wo der Sensor zu einem Punkt gebracht werden muss und die Route befahrbar ist; Fluggerät, wo das Objekt über der Route liegt oder aus mehreren Winkeln zu sehen ist. Viele Werke brauchen beides — und beide teilen die Nutzlastklasse.

Welche Nutzlasten gibt es bei den Kettenfahrzeugen?

Die Ketten-UGV-Baureihe deckt Nutzlastklassen von 30 kg, 80 kg und 200 kg ab; das bestimmt, wie groß ein Messgerät — oder wie viel Werkzeug — zum Inspektionspunkt gebracht werden kann.

Wie erreichen sie einen Werksweg?

Durch Grabenquerung und Steigfähigkeit, nicht durch Geschwindigkeit. Das Raupenfahrwerk wird gerade deshalb gewählt, weil Werkswege keine Straßen sind — die Querungsfähigkeit entscheidet, ob eine Route nutzbar ist.

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