Wo der manuelle Ansatz an Grenzen stößt
- Ein Balkengerät verfehlt die Schläge, durch die der Traktor mit auflaufender Kultur nicht mehr fährt.
- Das Spritzfenster ist kurz, und eine Maschine, die es mit Nachfüllen verliert, schafft die halbe Fläche.
- Tank, Gestänge und Fluggerät sind meist drei Maschinen für drei Saisons.
- Die Reinigung nach einem Tank ist ein Wartungseinsatz, kein kurzes Spülen.
So läuft der unbemannte Arbeitsablauf
Tankgröße zum Schlag passen
Vier Fluggeräte decken die Spanne ab: 16 l für kleine Schläge und Zwischenreihen, 50 l für gemischte Betriebe und 100 l oder 180 l, wo offene Schläge die Wendezeit zum Kostenfaktor machen.
Zwischen den Kulturen die Last wechseln
Spritzen, Granulatstreuen und Säen laufen auf demselben Fluggerät, sodass die Maschine zwischen Spritz- und Saatkalender nicht steht.
Nach Feierabend abspülen
Das Fluggerät ist mit IP67 ausgewiesen; die Reinigung nach einem Tank ist damit ein Spülen und kein Auseinandernehmen.
Die Flotte von einer Station aus fliegen
Die landwirtschaftliche Bodenstation wird mit der MK15-Flotte geteilt – wer das eine fliegt, fliegt auch das andere.
Häufige Fragen
Mit welcher Tankgröße beginnt ein gemischter Betrieb?
Mit der, die zum kleinsten tatsächlich gespritzten Schlag passt, denn Nachfüllwege und Wendezeiten kosten den Tag. 50 l sind der übliche Einstieg; 100 l und 180 l lohnen, sobald Schläge offen und zusammenhängend sind.
Kann es außer Flüssigkeit auch Granulat ausbringen?
Ja. Granulat- und Saatgutträger laufen auf demselben Fluggerät – genau darin liegt der Sinn von drei Aufgaben auf einer Maschine.
Was bringt IP67 in der Praxis?
Ein Spülen nach dem Tank, ohne das Fluggerät zu öffnen – der Unterschied zwischen einer Maschine, die täglich gereinigt wird, und einer, die nach Plan gereinigt wird.
